Marktplatz der Forschungssoftware für die Nationale Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland
Das Projekt nfdi.software hatte zu Ziel, einen zentralen Marktplatz für Forschungssoftware zu entwickeln, um den Zugang zu NFDI-Forschungsdaten zu verbessern und deren (Nach-)Nutzung zu erleichtern.
Der Marktplatz sollte unabhängige Entwicklungen aus verschiedenen NFDI-Konsortien in einer föderierten Dateninfrastruktur vernetzen und koordinieren. Durch die Kontextualisierung und Vernetzung von Software und Daten werden neue Analyse- und Nutzungsmöglichkeiten geschaffen. Dabei werden Metadaten von Forschungssoftware standardisiert, angereichert und durch KI-Lösungen ergänzt, um die Aktualität und Relevanz der Software sicherzustellen.
nfdi.software legt den Grundstein für einheitliche Standards und eine stärkere Vernetzung innerhalb der NFDI. In der Initialisierungsphase wird ein Ansatz entwickelt, der auf den Erfahrungen früherer Initiativen basiert und zu einem „Prototyp für Integration“ führt.
nfdi.software war ein Service im Verbund Base4NFDI. Die Förderung wurede nach der Initialisierungsphase beendet.
Aufgaben von ZB MED
ZB MED wird zur Identifizierung und Definition eines Ansatzes für den Metadatenaustausch mit anderen NFDI-Basisdiensten beitragen und Empfehlungen zur Kuratierung und Qualitätsverbesserung der hinzugefügten Software geben.
Laufzeit
- 1. Januar 2025 - 31. Dezember 2025
Drittmittelgeber
- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Partner
- Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (GFZ)
- Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (ALUF)
- Technische Universität Clausthal (TUC)
- Landessternwarte, Universität Heidelberg (UHD)
- Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK NRW)
- Universität Leipzig (UL)
- OFFIS e.V. (OFFIS)
- TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften
- Fraunhofer FOKUS