ZB MED: Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften

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Donnerstag, 22.10.2015

PUBLISSO. Das neue Open-Access-Publikationsportal für die Lebenswissenschaften

ZB MED hat sich das Thema Open Access – also den freien Zugang zu Wissenschaft und Forschungsergebnissen – schon seit mehr als 10 Jahren auf die Fahnen geschrieben. Um dieses Engagement zu bündeln, hat das Informationszentrum im Rahmen der Open-Access-Week die neue Internetseite www.publisso.de freigeschaltet. Auf den Seiten von PUBLISSO haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Möglichkeit, Bücher, Journals, Kongressbeiträge oder Forschungsdaten zu publizieren.

Ursula Arning, Leiterin der Abteilung Digitales Publizieren von ZB MED, stellte das neue Publikationsportal am 21. Oktober 2015 im Rahmen einer Veranstaltung zur internationalen Open-Access-Week vor. „Bislang haben wir viele verschiedene Publikationsmöglichkeiten angeboten, die auf unterschiedlichen Plattformen liefen“, sagte Arning. „Mit PUBLISSO finden Sie jetzt alles, was wir anbieten, unter einem Dach.“ Langfristig soll das Angebot von PUBLISSO insbesondere auch inhaltlich weiter ausgebaut werden: Neben dem Fachrepositorium und den Buchpublikationen in den Lebenswissenschaften soll es in Zukunft möglich sein, Zeitschriften und Kongresse im gesamten Fächerspektrum von ZB MED – Medizin, Gesundheitswesen, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften – zu publizieren. Für medizinische Veröffentlichungen bietet ZB MED diese Möglichkeit bereits seit mehr als 10 Jahren mit GMS – German Medical Science.

Ein wichtiger Bestandteil von PUBLISSO ist auch die Publikationsberatung. Hier bietet ZB MED umfangreiche Informationen in Form von Frequently Asked Questions (FAQs) an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PUBLISSO stehen aber auch für eine persönliche Beratung zur Verfügung und bieten sowohl Forschenden als auch Bibliothekarinnen und Bibliothekaren jeweils Workshops zum Thema Open Access an.

„Mit PUBLISSO möchten wir den Gedanken des Open Access weiter voranbringen und Wissenschaflterinnen und Wissenschaftler dazu animieren, ihre Forschungsergebnisse frei verfügbar online zu publizieren – sei es als Erstpublikation in einem unserer Journals, oder als Zweitpublikation in unserem Fachrepositorium Lebenswissenschaften“, fasste Ursula Arning das Ziel des neuen Portals zusammen.

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