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Leibniz Open Access Repository

Was ist das Leibniz Open Access Repository? Welchen Hintergrund hat es?

Das Leibniz Open Access Repository ist das zentrale Verzeichnis der im Open Access verfügbaren Publikationen der Leibniz-Gemeinschaft.

Die Genese des Leibniz Open Access Repository begann 2003 mit der Unterzeichnung der Berliner Erklärung für den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen durch die Leibniz-Gemeinschaft. Daraus folgend wurde 2005 ein Arbeitskreis Open Access gegründet, mit dem Auftrag, eine Leitlinie zu Open Access zu formulieren. Diese Leitlinie wurde 2007 von der Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft verabschiedet und ist seither gültig.

Um ihren Instituten die Umsetzung der Leitlinie zu erleichtern, baut die Leibniz-Gemeinschaft das Leibniz Open Access Repository auf. Generelles Ziel ist die größtmögliche Sichtbarkeit für den Publikationsoutput der Leibniz-Gemeinschaft.

Nach welchem Prinzip wird das Leibniz Repository betrieben?

Die Leibniz-Gemeinschaft besteht aus Forschungseinrichtungen sowie Einrichtungen der Informationsinfrastruktur für verschiedene Fachbereiche. Letztere setzen sich in ihren Fachbereichen aktiv für Open Access ein, zum Teil bereits seit einigen Jahren.

Diese so genannten Fachinformationseinrichtungen (DIPF, GESIS, TIB, ZB MED, ZBW, ZPID in Kooperation mit der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek) betreiben fachliche Dokumentenserver, die den Leibniz-Instituten für die Verfügbarmachung ihrer Publikationen offen stehen. Jedes Institut ist einem Repository-Betreiber als seinem Ansprechpartner zugeordnet.

Über eine standardisierte Schnittstelle werden alle Leibniz-Publikationen aus diesen Dokumentenservern zu einer gemeinsamen Sicht zusammengeführt: dem Leibniz Repository.

Zugleich können aus weiteren Dokumentenservern, etwa bereits existierende Dokumentenserver einzelner Leibniz-Institute, Metadaten über diese Schnittstelle ins Leibniz Repository eingespeist werden.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Organisationsstruktur ist die Einspeisung der Publikationen in die virtuellen Fachbibliotheken (Fachportale) der Fachinformationseinrichtungen, also deren fachliche „Gateways“. Damit wird zugleich die Sichtbarkeit innerhalb der fachlichen Community verbessert. Im Fall der ZB MED werden die fachlich relevanten Dokumente aus dem Leibniz Repository in die virtuellen Fachbibliotheken GREENPILOT und MEDPILOT eingespeist.

Wie läuft das Einstellen von Publikationen?

Für Institute, für die die ZB MED Ansprechpartnerin für das Leibniz Repository ist, gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten:

  1. Sie nutzen unseren Dokumentenserver, der auf PubMan-Basis läuft. Vorgehen: Bitte wenden Sie sich an uns. Im ersten Schritt wird eine Kooperationsvereinbarung zwischen Ihrem Institut und der ZB MED geschlossen. Anschließend bekommen Sie von uns einen Zugang für das Einstellen von Publikationen in PubMan und Informationen zur Benutzung des Systems und zum Urheberrecht. Die Eingabe von Metadaten, das Hochladen der Publikationen sowie die Rechteklärung mit dem Autor (Genehmigung für die Online-Veröffentlichung) liegt in Ihrer Verantwortung, während unsere Aufgaben die Prüfung der Metadatenqualität und der Volltexte, die Freischaltung sowie die technische Weiterleitung an das Leibniz Repository sind.
  2. Sie pflegen die OA-Publikationen Ihres Instituts bereits in einen bestehenden Dokumentenserver ein. In diesem Fall können die Metadaten über eine OAI-Schnittstelle in das Leibniz Repository eingespeist werden; Mehrfacherfassung ist nicht notwendig. Wenden Sie sich bitte an uns und teilen Sie uns den Namen einer/s technischen Ansprechpartners/in sowie die Base URL des Dokumentenservers mit. Wir schließen mit Ihrem Institut eine Kooperationsvereinbarung und sorgen für das Setup der regelmäßigen automatischen Einspeisung (Harvesting) der relevanten Publikationen ins Leibniz Repository, die später ohne Ihr Zutun geschieht.

Für welche Leibniz-Institute ist die ZB MED Ansprechpartnerin?

Wenn Sie einem der im Folgenden aufgelisteten Leibniz-Institute angehören, können Sie sich mit Ihren Fragen zum Leibniz Repository jederzeit an die ZB MED wenden. Ist dies nicht der Fall, wenden Sie sich bitte zunächst an die Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft, um herauszufinden, wer Ihr Ansprechpartner für das Leibniz Repository ist.

Sektion C:

  • Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS)
  • Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg (BNI)
  • Deutsches Diabetes-Zentrum - Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (DDZ)
  • Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie, Garching (DFA)
  • Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
  • Deutsches Primatenzentrum - Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen (DPZ)
  • Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ)
  • Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, Braunschweig (DSMZ)
  • Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere, Dummerstorf (FBN)
  • Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut, Jena (FLI)
  • Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie, Berlin (FMP)
  • Forschungszentrum Borstel - Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften, Borstel (FZB)
  • Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut, Jena (HKI)
  • Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg (HPI)
  • Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)
  • Leibniz-Institut für Neurobiologie, Magdeburg (IfN)
  • Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie, Halle (IPB)
  • Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, Gatersleben (IPK)
  • Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gGmbH (IUF)
  • Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin (IZW)
  • Leibniz-Institut für Arterioskleroseforschung an der Universität Münster (LIFA)
  • Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin (MfN)
  • Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main (SGN)
  • Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere, Bonn (ZFMK)

Sektion E:

  • Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel (IFM-GEOMAR)
  • Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin (IGB)
  • Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau, Großbeeren & Erfurt (IGZ)
  • Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde an der Universität Rostock (IOW)
  • Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, Müncheberg (ZALF)
  • Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie, Bremen (ZMT)

Weiterführende Links

 
   
Kontakt

Anita Eppelin

Tel.: +49 (0)221 478 5603
E-Mail: eppelin@zbmed.de

 
 
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